Stell dir vor, du stehst auf 2.344 Metern vor der höchstgelegenen Kapelle Tirols, rundherum nichts als Gipfel, Alpenrosen und Stille. Auf der anderen Talseite donnert Wasser durch eine atemberaubende Felsschlucht, die noch kaum ein Tourist kennt. Und dazwischen wartet eine Runde, auf der du gleich zwei Hängebrücken kostenlos überqueren kannst. Klingt das für dich nach dem perfekten Wanderwochenende? Genau das haben meine Schwester Tanja und ich vor wenigen Tagen erlebt und wir verraten dir heute, wie du diese Touren nachwandern kannst.
Wenn du für deinen nächsten Urlaub in Tirol noch ein Wandergebiet abseits der überlaufenen Klassiker suchst, ist die Silberregion Karwendel genau richtig. In diesem Beitrag zeige ich dir drei geniale Touren zum Wandern im Karwendel – von der höchsten Kapelle Tirols über eine der wildesten Klammen Österreichs bis zur familienfreundlichen Hängebrückenrunde.
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Inhalt
Warum die Silberregion Karwendel dein nächstes Wanderziel in Tirol werden sollte
- Der schönste Platz Tirols wartet hier auf dich. Die Kellerjochkapelle auf dem Schwazer Hausberg wurde 2025 zum schönsten Platz Tirols und zweitschönsten Platz Österreichs gewählt. Die einzigartige Lage und das 360 Grad-Panorama werden dich garantiert sprachlos machen.
- Entdecke eine der wildesten Klammen Tirols. Die Wolfsklamm in Stans ist spektakulär und trotzdem noch ein Geheimtipp ganz ohne Menschenmassen.
- Die Silberstadt Schwaz hatte in der Blütezeit des Silberbergbaus das größte Silberbergwerk Europas und war einst so groß wie Wien. Bis heute lockt die Schwazer Altstadt mit ihrem mittelalterlichen Flair und vielen historischen Sehenswürdigkeiten.
- Erlebe echtes Tiroler Dorfleben und herzliche Gastgeber, die dich wie ein Familienmitglied behandeln.
- Die perfekte Lage zwischen dem majestätischen Karwendel und den idyllischen Tuxer Voralpen ist ideal zum Wandern, Mountainbiken und Genießen.
Unsere Tipps für ein Wanderwochenende in Tirol

Meine Schwester Tanja und ich waren ein Wochenende lang in der Silberregion Karwendel unterwegs. In dieser noch recht unbekannten Wanderregion haben wir einen herrlich ruhigen Tirol-Urlaub abseits der bekannten Touristenorte erlebt. Nur Natur pur und ein Bergsommer voller Alpenrosen, wie er schöner nicht sein könnte.
Hier kommen unsere drei liebsten Touren zum Nachwandern.
1. Kellerjoch-Wanderung: Zum schönsten Platz Tirols
Der schönste Platz Tirols ist heute unser Ziel. Wir wollen zur Kellerjochkapelle hoch auf dem Schwazer Hausberg wandern. Die kleine Kapelle thront in atemberaubender Panoramalage auf dem 2.344 m hohen Kellerjoch, einem der schönsten Aussichtsberge Tirols.

Warum die Kellerjochkapelle als schönster Platz Tirols gilt
Die Kellerjochkapelle wurde 2025 in der ORF-Fernsehshow „9 Plätze – 9 Schätze“ zum „Schönsten Platz Tirols“ gewählt. Bei der landesweiten Wahl zum „Schönsten Platz Österreichs“ belegte die Kellerjochkapelle sogar Platz 2. Wenn du sie zum ersten Mal erblickst, verstehst du auch warum.
Mit der Kellerjochbahn zum Hecherhaus
Von Schwaz aus fahren wir über eine serpentinenreiche Straße hinauf nach Hochpillberg. Dort befindet sich die Talstation der Kellerjochbahn Schwaz.
Mit einem Zweier-Sessellift schweben wir wenig später hoch hinauf zum Hecherhaus. Wir entfliehen der Hitze des Inntals und können in der klaren Bergluft zum ersten Mal seit Tagen wieder tief durchatmen.

- Parkplatz Kellerjochbahn: 5 €/Tag, für Liftbenutzer kostenlos
- Kosten: einfache Fahrt 16 €, Berg- und Talfahrt 20 €
- Betrieb: 4.7.–27.9.26 täglich, danach bis 11.10.26 nur noch am Wochenende, Details siehe Website der Kellerjochbahn
Zu Fuß statt mit der Bahn? Du kannst natürlich auch von der Talstation der Kellerjochbahn über einen Forstweg am Speicherteich vorbei zum Hecherhaus aufsteigen (ca. 550 Hm, ca. 4,5 km, rund 1,5 h Gehzeit).
Hecherhaus: Ein Hauch von Nepal in Tirol
Das Hecherhaus liegt auf 1.887 m Höhe direkt an der Bergstation der Kellerjochbahn. Von der Berghütte aus bietet sich uns ein traumhafter Ausblick über das Inntal und auf das gegenüberliegende Karwendelgebirge.

Die große Sonnenterrasse mit Panoramablick ist sehr einladend, und auf Kinder wartet ein toller Spielplatz. Hüttenwirt Amrit und seine Familie kommen aus Nepal und bieten im Hecherhaus neben der traditionellen Tiroler Küche auch selbstgemachte nepalesische Spezialitäten an. Wie schade, dass es noch zu früh für eine Hütteneinkehr ist!
- Öffnungszeiten Hecherhaus: Sommersaison ab Mitte Mai bis Mitte Oktober, täglich außer montags von 9–22 Uhr, weitere Infos findest du auf der Website des Hecherhauses
Bike & Hike Tipp: Mit dem Mountainbike kannst du über Forstwege bis zum Hecherhaus radeln und dann zum Kellerjoch aufsteigen.
Durch blühende Alpenrosen zur Kellerjochhütte
Beim Hecherhaus startet unsere Wanderung zum schönsten Platz Tirols. Auf einem schmalen, nur leicht ansteigenden Pfad wandern wir in Richtung Naunzstand. Schon bald sehen wir die Kellerjochhütte und links davon die Kellerjochkapelle über uns.

Wir bestaunen das herrliche Bergpanorama, das mit jedem Höhenmeter noch grandioser wird. Die Berghänge sind übersät mit leuchtend rosa blühenden Alpenrosen. Wir sind genau zur richtigen Zeit hier in Tirol, um den Höhepunkt der wunderschönen Blüte zu erleben. Bergsommer pur!

Auf dem letzten Stück zur Kellerjochhütte wird der Weg doch steiler, und so kommen wir die letzten Höhenmeter bis zur Hütte noch ordentlich ins Schwitzen.
- Höhenmeter: bergauf ca. 350 Hm
- Streckenlänge: ca. 3 km
- Gehzeit Aufstieg: ca. 1 h
Kellerjochhütte: Rast mit 360-Grad-Panorama
Die Kellerjochhütte liegt auf 2.237 m Höhe in den Tuxer Alpen. Die bis heute noch sehr ursprüngliche Berghütte wurde 1908 von der Sektion Schwaz des ÖAV errichtet, direkt am Grat unterhalb des Gipfels des Kellerjochs.

Auf der Panoramaterrasse machen wir eine frühe Mittagspause und genießen eine leckere Knödelsuppe mit Kaspressknödel und Speckknödel. Der Blick auf das gegenüberliegende Karwendelgebirge und hinunter nach Schwaz und Vomp im Inntal ist einfach atemberaubend.

Hüttenwirtin Christine zeigt mir die wunderbar urige Gaststube der Hütte und die übrigen Räumlichkeiten. Am liebsten würde ich gleich die Nacht hier auf der Hütte verbringen und den einmaligen Sonnenunter- und Sonnenaufgang am Kellerjoch erleben. Die Kellerjochhütte kommt definitiv auf meine Wunschliste und in meine Übersicht der schönsten Berghütten in Österreich!
- Öffnungszeiten Kellerjochhütte: Sommersaison ab Anfang Juni bis Mitte Oktober, Küche täglich 10:30–15:30 Uhr, weitere Infos – auch zur Hüttenübernachtung – findest du auf der Website der Kellerjochhütte
Der letzte Schritt zum schönsten Platz Tirols
Die Kellerjochkapelle thront als Wahrzeichen der Region auf dem Gipfel des Kellerjochs, hoch über dem Inntal. Mit 2.344 m Höhe ist sie die höchstgelegene Kapelle Tirols.
Von der Kellerjochhütte geht es über einen schmalen Steig zur Kellerjochkapelle. Der Weg ist nur für Schwindelfreie geeignet. Er führt direkt am Grat entlang und ist mit Drahtseilen und einigen Steighilfen versichert. Zurück geht es über denselben Weg.

Mit meiner Höhenangst schaffe ich es leider nicht bis direkt an Tirols schönsten Platz. Zum Glück bietet sich auch von der Kellerjochhütte aus ein toller Blick hinüber zur Kellerjochkapelle. Wenn du schwindelfrei bist, solltest du dir dieses Finale aber auf keinen Fall entgehen lassen.

- Schwierigkeit: schwierig, nur für Trittsichere und Schwindelfreie geeignet
- Höhenmeter: ca. 100 Hm bergauf
- Streckenlänge: ca. 1 km
- Gehzeit bis zur Kellerjochkapelle: knapp 30 min
Abstieg vom Kellerjoch über die Naunz und den Weg der Sinne
Hüttenwirtin Christine empfiehlt uns, an der Abzweigung Naunzstand nicht zum Hecherhaus zurückzuwandern, sondern zu den Almen abzusteigen. So steigen wir auf einem steilen Pfad durch ein Meer an blühenden Alpenrosen bergab in Richtung Naunzalm.


Zurück zur Kellerjochbahn wandern wir ein Stück auf dem Weg der Sinne. Auf diesem Themenweg mit verschiedenen Kunstinstallationen und einem Energiesteinkreis war ich im Winter auch schon beim Schneeschuh-Yoga.
- Höhenmeter: rund 800 Hm bergab
- Streckenlänge: ca. 6 km
- Gehzeit: etwa 2,5 h
2. Wolfsklamm: Die spektakulärste Klamm-Wanderung im Karwendel
Warum kennt eigentlich niemand diese spektakuläre Klamm in Tirol?
Die Wanderung durch die Wolfsklamm bei Stans gehört zu den beeindruckendsten Naturerlebnissen in der Silberregion Karwendel. Sie führt über einen atemberaubenden Steig am tosenden Bach entlang hinauf zum Felsenkloster St. Georgenberg, dem ältesten Wallfahrtsort Tirols.

Besonders an heißen Sommertagen ist die Wolfsklamm das perfekte Ausflugsziel in Tirol. Während draußen die Sonne auf den Kopf brennt, ist es in der schattigen Schlucht dank der kühlen Felswände und der Gischt des rauschenden Wassers herrlich erfrischend. Die Wolfsklamm ist eine der schönsten Klammen Tirols und mein Geheimtipp, wenn du im Sommer im Karwendel wandern willst.
Woher kommt der Name Wolfsklamm?
Der Name Wolfsklamm stammt übrigens nicht vom Bach, der durch die Schlucht fließt. Dieser donnernde Bach ist nämlich ganz einfach der Stanser Bach. Einer Überlieferung zufolge sollen einst wilde Wölfe in den zahlreichen Höhlen der Felswände ihre Jungen aufgezogen haben. Diese Geschichte passt perfekt zur geheimnisvollen Atmosphäre dieses besonderen Ortes, finden wir.
Aufstieg durch die wilde Wolfsklamm bei Stans
Bereits beim Einstieg in die Wolfsklamm erblicken wir steil aufragende Felswände. Zunächst schlängelt sich der Weg noch sanft ansteigend durch den Wald, dann wird es abenteuerlich.

Über rund 350 Stufen und wild an den Fels gebaute Holzstege steigen wir immer tiefer in die enge Schlucht hinein. Der kalte, feuchte Fels ragt links und rechts empor, während das Wasser des Stanser Bachs mit beeindruckender Kraft durch die Schlucht rauscht.

Immer wieder führen Brücken über die Schlucht und eröffnen faszinierende Ausblicke auf Wasserfälle und die vielen natürlichen Becken, die das Wasser in die Felsen gegraben hat.


Die wenigen Sonnenstrahlen, die durch das sommerlich dichte Blätterdach in die Wolfsklamm fallen, zaubern Lichtreflexe auf die moosbewachsenen Felsen und das türkisgrüne Wasser in den Gumpen. Einfach magisch schön!
Oben angekommen, markiert eine 12 Meter hohe Sperrmauer das Ende der Wolfsklamm. Dahinter kannst du am Bachbett picknicken und die Füße im flachen Wasser abkühlen, bevor die Wanderung weiter zum Felsenkloster St. Georgenberg geht.

Felsenkloster St. Georgenberg: Ein Ort der Ruhe nach dem Wassertosen
An der Sperrmauer der Wolfsklamm erblicken wir zum ersten Mal das auf einem Felsen hoch über der Schlucht thronende Kloster St. Georgenberg.

Über eine imposante Holzbrücke gelangen wir auf das Klostergelände des ältesten Wallfahrtsorts Tirols. 990 wurde das heutige Benediktinerkloster erstmals als Einsiedelei erwähnt. Bis heute ist es ein Ort der Kraft und Ruhe.

Wir machen eine ausgiebige Pause auf der herrlichen Panoramaterrasse des Wallfahrtsgasthauses. Von hier aus erblicken wir das Kellerjoch auf der gegenüberliegenden Seite des Inntals.

Die einzigartige Atmosphäre dieses besonderen Ortes ergreift uns vollends, als die Glocken der Klosterkirche zum Sonntagsgottesdienst rufen.
Abstieg nach Stans über den Kreuzweg
Für den Rückweg ins Tal nach Stans hast du mehrere Optionen. Am schnellsten ist der Abstieg über einen Forstweg neben der Schlucht. Wir entscheiden uns für den landschaftlich schöneren und bisweilen sehr steilen Kreuzweg, der am mitten im Wald gelegenen Kirchlein „Maria Tax“ vorbei nach Stans führt.

Die Wanderung durch die Wolfsklamm im Überblick
- Öffnungszeiten Klamm: 1. Mai – 31. Oktober, 9–16 Uhr, Eintritt 6,50 €
- Start: Parkplatz Wolfsklamm (Kosten 6 €/Tag), am besten früh da sein
- Höhenmeter: je 350 Hm bergauf und bergab
- Gehzeit Aufstieg durch die Klamm: ca. 1 h
- Strecke Rundweg: knapp 7 km
- Abstieg über Forstweg oder Kreuzweg (steil, faltbare Wanderstöcke* hilfreich)
- Gut zu wissen: Die Klamm darf aus Sicherheitsgründen nur bergauf begangen werden.
- Weitere Infos zu Klamm und Felsenkloster findest du auf der Website der Wolfsklamm.
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3. Hängebrückenrunde: Familientour mit Nervenkitzel
Die meisten Hängebrücken kosten Eintritt. In der Silberregion Karwendel im Tiroler Inntal warten sogar gleich zwei kostenlose Hängebrücken auf deinen Besuch.
Das erwartet dich auf der Hängebrückenrunde am Kolsassberg
Die Hängebrückenrunde ist eine einfache und sehr naturnahe Rundwanderung in den Tuxer Voralpen. Sie führt zwischen den Gemeinden Kolsassberg und Weerberg durch dichte Wälder und blühende Wiesen, vorbei an urigen Bauernhöfen und mit vielen herrlichen Ausblicken auf das Karwendelgebirge.
Highlights der Wanderung sind die beiden recht neuen Hängebrücken, die den kleinen Weerbach überspannen. Ideal, wenn du beim Wandern im Karwendel auch mal etwas Nervenkitzel erleben willst, ohne dass es gefährlich wird.

Unsere Wanderung von Hängebrücke zu Hängebrücke
Wir parken auf dem kostenlosen Parkplatz beim Gemeindeamt Kolsassberg. Direkt gegenüber liegt die Hofer Stubn, in der wir während unserer Schneeschuhwanderwoche im Karwendel übernachtet haben.
Ruine Rettenberg und vordere Hängebrücke
Vom Parkplatz führt uns die Beschilderung der Hängebrückenrunde rund 200 Meter bergab zur Ruine Rettenberg. Von hier aus bietet sich uns ein herrlicher Blick über blühende Almwiesen und das Inntal hinweg zum gegenüberliegenden Karwendelgebirge.

Nach einem kurzen Waldstück erreichen wir die vordere Hängebrücke über den Weerbach. Nach der Überquerung der schwankenden Brücke machen wir eine kleine Pause auf einer Bank und genießen die Kühle des Waldes.

Über den Maxnhagerhof zur hinteren Hängebrücke
Über einen sehr steilen Waldpfad steigen wir hinauf zum Maxnhagerhof. Durch das historische Gehöft mit seiner kleinen Kapelle wandern wir zu einer asphaltierten Straße, der wir bis zu den letzten Häusern von Weerberg folgen.

Dann geht es auf einem schattigen Waldpfad bergab zur hinteren Hängebrücke. Diese zweite Hängebrücke ist weitaus imposanter als die vorherige und überspannt den hier laut rauschenden Weerbach. Auf einer kleinen Picknickbank am anderen Bachufer machen wir eine Pause, genießen die frische Waldluft und lauschen dem beruhigenden Klang des Wassers. Waldbaden mit Wasseruntermalung sozusagen.

Über einen schmalen und sehr steilen Pfad geht es aus dem Wald hinaus auf die Kolsassberger Seite der kleinen Schlucht. Oben angekommen, führt unser Wanderweg mitten durch blühende Almwiesen weiter. Wir genießen den herrlichen Panoramablick aufs Karwendel und den Duft des blühenden Holunders. Bergsommer pur!

Abstieg über den Jägerhof
Bald schon kommt das Hotel Jägerhof in Sicht, in dem wir während unserer Schneeschuhwanderwoche lecker zu Abend gegessen haben. Von dort aus steigen wir ab zum Parkplatz am Gemeindeamt Kolsassberg.
Die Wanderung auf der Hängebrückenrunde im Überblick
- Start: Parkplatz Gemeindeamt Kolsassberg (kostenlos)
- Wanderzeit: ca. 2 Stunden
- Höhenmeter: je 260 Hm bergauf und bergab
- Streckenlänge: rund 6 km
- Ausrüstung: Gutes Schuhwerk und Wanderstöcke* – einige Passagen sind sehr steil
- Schöne Familienwanderung, jedoch nicht geeignet für Kinderwagen
- Unbedingt an Mückenschutz* denken und Stichheiler* (Affiliate-Links zu Amazon) mitnehmen. Im Wald und am Wasser hat es viele Bremsen und Stechmücken.
Tipp für Familien: Die Ritter-Waldlauf-Runde ist eine abwechslungsreiche Familienwanderung, die in Weer beim Gasthof Steixner startet und zur vorderen Hängebrücke führt. Unterwegs gibt es viele Erlebnisstationen. Wer etwas weiter wandern mag, fügt einfach beide Touren zu einer Hängebrückenkombi zusammen.
Unsere Unterkunft für den Urlaub in Tirol: Gasthof Einhorn Schaller in Schwaz
Während unseres Wanderwochenendes in der Silberregion Karwendel übernachten wir im Gasthof Einhorn Schaller. Das traditionsreiche Haus liegt im Herzen von Schwaz, nur wenige Schritte von der historischen Innenstadt entfernt. Von unserem Hotelzimmer blicken wir direkt auf den Inn und das majestätische Karwendelgebirge.


Gastgeber Florian Knapp ist ein liebenswertes Original, der wirklich jedem Gast ein Lächeln ins Gesicht zaubert. In seinem Gasthaus verwöhnt er uns mit herzhaften Tiroler Spezialitäten. Die historische Stube mit ihren wunderschönen Holzvertäfelungen und Schnitzereien musst du unbedingt sehen!


Durch die zentrale Lage ist der Gasthof Einhorn Schaller ein guter Ausgangspunkt für deinen Urlaub in Tirol. In wenigen Schritten erreichst du die historische Schwazer Altstadt. Aus der Blütezeit des Silberbergbaus finden sich hier viele Sehenswürdigkeiten und prachtvolle Gebäude. Zum Wandern oder Mountainbiken liegen die Tuxer Voralpen und das Karwendel direkt vor der Haustür.
Sommertipp: Besuch des Schwazer Weinfests
Wenn du Ende Juni in die Silberregion Karwendel kommst, solltest du das Schwazer Weinfest besuchen. Dieses Sommerevent findet alljährlich am letzten Juni-Wochenende auf dem Vorplatz der Stadtgalerien statt. Dort kannst du Weine von zahlreichen österreichischen und italienischen Winzern verkosten und regionale Spezialitäten genießen.

Das Schwazer Weinfest ist überhaupt nicht touristisch – hier treffen sich die Einheimischen zum gemütlichen Beisammensein.
Dein nächster Wanderurlaub in Tirol wartet im Karwendel
Ob spektakuläre Klamm, aussichtsreicher Gipfel oder schwankende Hängebrücken – die Silberregion Karwendel hält für jeden (Wander-) Geschmack die passende Tour bereit. Wenn du auf der Suche nach einem Wandergebiet bist, das noch nicht überlaufen ist, solltest du dir die Silberregion Karwendel für deinen nächsten Urlaub in Tirol unbedingt vormerken.
Welche der drei Touren reizt dich am meisten? Schreib es mir gerne in die Kommentare, Ich bin gespannt, welche Route du als erstes nachwanderst.
Du bist eher Wintersportler? Dann buch doch einfach für den kommenden Winter eine Schneeschuhwanderwoche in der Silberregion Karwendel .
Transparenzhinweis: Herzlichen Dank an meinen Kooperationspartner, den Tourismusverband Silberregion Karwendel, für die Einladung zu dieser bezahlten Medienreise. Wie immer empfehle ich dir nur das, was mich selbst begeistert.
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